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No risk no fun - Wer nichts wagt, gewinnt nichts


Unter diesem Motto startet die Zweite Mannschaft in ihr Abenteuer "2. Liga". Genau so sehen dies auch die neuen Trainer, die mit Elan, Zuversicht, Vertrauen und vielen Vorsätzen ihre erste Herausforderung als Trainer annehmen.

Erfahrene und bekannte Spielerpersönlichkeiten an der Spitze eines jungen Teams
Über Jahre prägten Pascal Nussbaumer,  Ueli Sturzenegger und Reto Scherer das Spiel der Ersten Mannschaft. Sie waren mitverantwortlich für die zahlreichen Erfolge des Fanionteams. Nun traten sie im Sommer zwar von der nationalen Bühne zurück. Sie bleiben aber gemeinsam als Trainerteam für die Zweite Mannschaft dem SC Cham erhalten. Diese dürfte von den breiten Kompetenzen und den grossen Erfahrungen der Drei, ihrer Ausstrahlung sowie ihrem Optimismus profitieren.

Teamgedanke auch im Trainerstab im Vordergrund
Chef des Dreierteams ist Pascal Nussbaumer, der mit dem C-plus-Diplom die nötigen Voraussetzungen für das Traineramt mit sich bringt. Ihm zur Seite stehen seine ehemaligen Mannschaftskollegen und langjährigen Freunde, Ueli Sturzenegger und Reto Scherer. Nussbaumer plant die Trainings, setzt Schwerpunkte und übernimmt die Gesamtverantwortung. Er weist Sturzenegger einzelne Gebiete und Aufgaben zu, welche dieser in eigener Regie vorbereiten und im Training durchführen kann. Die spezielle Schulung der Kraft obliegt Scherer, der gleichzeitig der verlängerte Arm des Trainertrios auf dem Platz sein wird, will er doch nochmals einen Anlauf als Offensivspieler in der 2. Liga wagen und möglichst viele Tore schiessen.

Klare Führung
Nussbaumer ist bereit, den Lead zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, wenn diese gefragt sind. Ihm ist es aber wichtig, die Meinung seiner Trainerkollegen einfliessen zu lassen und nach dem Mehraugenprinzip können diese Inputs nur gewinnbringend sein. Eine höhere Intensität im Training und die Förderung der individuellen Stärken ist mit dem Dreierteam auf jeden Fall gegeben.  

Viel Optimismus verbunden mit Respekt
Die Neutrainer versprühen Optimismus. Nach ihrer ersten Beurteilung verfügt die neue Mannschaft über viel Potenzial: Die jungen Spieler sind euphorisch, motiviert und durchaus auch spielerisch stark. Sie sind laufstark, unbekümmert und suchen das Heil in der Offensive. Es macht Spass, mit ihnen zu arbeiten, auch wenn der eine oder andere in der Vorbereitung noch ab und zu gefehlt hat. Die vorhandenen Stärken der einzelnen Spieler gilt es nun zu fördern und das Team als Einheit möglichst schnell zusammenzuschweissen.

Der Trainerstab ist sich aber auch bewusst, dass dem jungen Team noch die Erfahrung fehlt und dass es taktisch sorgfältig auf die höheren Aufgaben vorbereitet werden muss. Der Aufstiegselan alleine reicht nicht aus. In jedem Spiel muss das ganze Potenzial abgerufen werden können. Dabei dürften Konzentration, etwas Geduld und auch Kampfgeist gefragt sein. Den gegnerischen Mannschaften in der 2. Liga zollt das Trainerteam durchaus grossen Respekt, im Bewusstsein der eigenen Stärke.

Ziele auf unterschiedlicher Ebene
Natürlich wollen alle Trainer und Spieler Erfolg haben. Das ist auch in der Zweiten Mannschaft nicht anders. So wollen Trainer und Spieler möglichst viele Siege einfahren und den Ligaerhalt schaffen. Ebenso wichtig sind dem Trainerteam aber auch die individuelle Förderung der einzelnen Spieler und der gezielte Einbau junger Nachwuchsspieler aus dem eigenen Verein. Mit guten Trainings, einer positiven Grundhaltung und viel Vertrauen in die Mannschaft wollen die drei Trainer ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten. Dazu gehört auch die persönliche Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit und ein gesundes Mass an Selbstkritik. Sie wünschen sich einen guten, erfolgreichen Start, der es ihnen allen erleichtern würde, der sehr jungen Aufstiegsmannschaft mit zahlreichen Spielern der Jahrgänge 1998 bis 2000 genügend Stabilität zu vermitteln. 

Auch für die Trainer eine Chance
Dass dabei auch die jungen Trainer einen persönlichen Entwicklungsschritt machen wollen, versteht sich von selbst. Sie wollen gezielt Erfahrungen sammeln, sich ebenfalls weiterentwickeln und nach den Erfolgen als Spieler auch Erfolge als Trainer anstreben. Als Vorbilder eifern sie Grössen wie Tuchel, Klopp (Nussbaumer) und Ferguson (Sturzenegger) nach. Sie sind bereit alles zu geben, wollen dabei aber unbedingt Spass beim Fussball haben. Dass ihnen diese Möglichkeit in ihrem bisherigen Lieblingsverein möglich gemacht wird, freut sie um so mehr.


Foto und Text: André Dommann