SC Cham Interaktiv

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Der SC Cham ist mit dem Fanionteam in der Promotion League, den Reserven in der 2. Liga Interregional und der IV. Mannschaft in der 3. Liga einer der wohl erfolgreichsten Amateurvereine der Schweiz. Und nun will das «Drüüü» nach dem vorzeitigen Erreichen der Aufstiegsrunde in der 4. Liga das erfolgreiche Trio noch ergänzen.

Kein Zufall
Seit einiger Zeit melden die Spieler von Reto Keiser (4. Jahr als Cheftrainer) und Manuel Grepper (2. Jahr als Assistent) ihre Ambitionen in der 4. Liga an. Mal erreichten sie die Aufstiegsrunde, mal scheiterten sie knapp an den Strafpunkten und dann verhinderte auch noch Corona, dass sie nach der erfolgreichen Qualifikation ihr Potenzial in der Aufstiegsrunde zeigen konnten. Nun aber ist es so weit! Mit 18 Punkten aus neun Spielen belegen sie am Ende der Vorrunde den 4. Rang, welcher im Frühling die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ermöglicht und zeigt, wie nachhaltig die bisherige   Arbeit war.

Grosse Freude und viel Potenzial
Die bravouröse Erreichung des Zwischenziels ist für das junge Team und die beiden Trainer eine grosse Freude und die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Mannschaft will denn auch im Frühling gut vorbereitet und konzentriert in diese Aufstiegsrunde starten und nicht einfach nur mitspielen. Mit zwei Trainings pro Woche während der rund sechswöchigen Vorbereitungszeit und einem Trainingslager in Spanien will man dafür gute Voraussetzungen schaffen. Gemäss Cheftrainer Reto Keiser verfügt das Team nämlich über ausgezeichnete Voraussetzungen. Breit aufgestellt, gut durchmischt und schon fest zusammengeschweisst, verfügt die Truppe über sechs etwas ältere und erfahrene «Herdenhunde» sowie zahlreiche junge Wilde mit viel Herzblut. Alle sind top motiviert, tragen als Chamer und Hagendorner das SC Cham Gen in sich und sind bereit, alles zu geben. Über die Jahre haben sie sich als lernfähig und demütig erwiesen. Die Trainingspräsenz und Einsatzbereitschaft sind grossartig.

Und nun? Wie geht es nach der Winterpause weiter?
Das konkrete Mannschaftsziel haben die 3. Liga-Aspiranten noch nicht festgelegt. Eines aber ist klar. Sie wollen alles geben, ambitioniert auftreten und keinesfalls den Spass am Fussballspielen verlieren. So, denken sie, können sie ihre bisherige Leistung bestätigen, ihr Potenzial abrufen, und wer weiss... Unter Druck fühlen sich weder Trainer noch Spieler. Sie spüren auch keinen Druck von Seiten des Vereins, sondern dessen Freude und Unterstützung.

Die Trainer wollen ihren Beitrag zum guten Gelingen der Aufstiegsrunde beitragen. Authentisch, mit viel Sozialkompetenz und Engagement wollen sie Beispiel sein, eine gute Atmosphäre schaffen und den Spass am Spiel in den Vordergrund stellen. Und sie hoffen, dass die Spieler von Verletzungen verschont bleiben. Reto Keiser übernimmt im Team schwerpunktmässig den fussballerischen Teil, während Manuel Grepper hauptsächlich für die Administration und das Umfeld zuständig ist. Sie ergänzen sich dabei hervorragend und schätzen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen laufend austauschen und wichtige Entscheide gemeinsam fällen zu können.

Die Fans freut’s
Die Mannschaft verfügt über ausgesprochen treue Fans, und zwar bei Heim- und Auswärtsspielen. Die Unterstützung ist gross und es besteht eine enge, von Respekt und Dankbarkeit geprägte persönliche Bindung. Man ist solidarisch in guten und in schlechten Zeiten. Das zeigt sich auf eindrückliche Art und Weise beim persönlichen Shakehand nach jedem Spiel sowie in der gemeinsamen 3. Halbzeit nach jeder Partie. Nicht auszudenken, was abginge, wenn das Team aufsteigen würde!

Text und Fotos: André Dommann