SC Cham Interaktiv

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Lehrer haben beim Sportclub Cham eine Tradition. Denken wir an Leo Niggli, Peter Steirer, Walter Kälin oder eben an unseren umtriebigen Berichterstatter André Dommann. Alle haben ihre Spuren hinterlassen und tun es teilweise immer noch. Sei es als Fürsprecher, Talentspäher, Trainer, Juniorenobmann oder Funktionär.

Wer ist dieser André Dommann.

Beruf
Als blutjunger Oberstufenlehrer kam er mit seiner Frau Rita nach Cham. Im Röhrliberg wirkte er anfänglich als Klassenlehrer an der Sekundarschule. Seine Frau Rita lehrte in gleicher Funktion in Zug. Dass André zu Höherem befähigt war, blieb den Verantwortlichen der Chamer Schulen nicht verborgen. Schon nach wenigen Jahren wurde er Prorektor und führte dieses Amt mehrere Jahre mit viel Umsicht und Hingabe. Während vier Jahren hatte er als Rektor die Gesamtverantwortung über die Chamer Schulen. Eine neue Herausforderung führte ihn vor rund 20 Jahren an die Schulen Wädenswil, wo er die anspruchsvolle Aufgabe des Leiters Schulverwaltung übernahm. Diesen sehr fordernden Job bekleidete er bis zu seinem Austritt aus dem Berufsleben.

Sport
André war seit jeher fussballinteressiert und diese Passion teilte zum Glück auch seine Frau. Nach einem kurzen Engagement beim FC Zug wechselten beide in die Organisation des SC Cham. Schon sehr rasch gehörten sie im Trainerstab der Junioren zur festen Grösse. Im Laufe der Jahre brachte er es auf über 30 Jahre Trainertätigkeit, während seine Frau nach rund fünfzehn Jahren zum Volleyball und schliesslich zum Tennis wechselte. Parallel dazu nahm seine Schiedsrichterkarriere Fahrt auf. Schon bald pfiff er 2. Liga Spiele. Seine Fähigkeiten liessen ihn bis zum Linesman beim bekannten Fifa Schiedsrichter Ruedi Renggli aufsteigen. Ebenso wirkte er als Inspizient und Instruktor. Leider beendete er diese Laufbahn viel zu früh. Wer weiss, was noch alles möglich gewesen wäre. Dafür übernahm er beim SC Cham immer mehr Verantwortung. So bekleidete er während dreier Jahre auch das arbeitsintensive Amt des Juniorenobmanns. Ein gutes Jahrzehnt zeichnete er verantwortlich für die Organisation der Junioren Trainingslager.

Der Berichterstatter
Schon immer übernahm er auch das Amt des Fotografen und des Berichterstatters für eben diese Lager. Schreiben und Fotografieren war und ist eine seiner weiteren Stärken. Bei der Mitgestaltung des einstigen Magazins Maxi-Kick wirkte er ebenso aktiv mit wie auch bei den Jubiläumsschriften 75 und 100 Jahre Sportclub Cham. Ausser einem kurzen Break anlässlich seiner Tätigkeit in Wädenswil war André immer in irgendeiner Funktion aktiv in unserem Verein.

Ihm haben wir es zu verdanken, dass auf unserer Homepage immer wieder Interessantes zu lesen und zu sehen ist. Wer kennt ihn nicht, den Mann mit umgehängtem Fotoapparat auf der Jagd nach gelungenen Schnappschüssen oder weiterem Stoff für seine fundierten Berichte. In der Zwischenzeit hätte er sicher genügend Material für ein lesenswertes Buch.
Es scheint als halte ihn der der Umgang mit der Jugend und dem SC Cham jung.

Fotografieren
Neben Fussball, Reisen und Kochen gehört auch das Fotografieren zu seinen Steckenpferden. Illustrationen von Reiseprospekten, Bebildern von Sachbüchern oder auch die Gestaltung von Kinderportraitsausstellungen verbinden seine verschiedenen Interessen.

Reisen
Nebst anderen Destinationen ist Sri Lanka so etwas wie seine zweite Heimat geworden. Dieses Land hat er inzwischen mit seiner Frau und sehr oft auch mit Freunden sicher vierzig Mal bereist.

Reisen ist das eine, helfen das andere
Es blieb ihnen nicht verborgen, dass es in diesem Land an Vielem mangelte. So begann die direkte Hilfe vor Ort. Ein Kinderheim und ein Altersheim aber auch Familien werden in der Zwischenzeit immer wieder unterstützt. Man klärt vor Ort, was dringend gebraucht wird und beschafft die nötigen Sachen direkt auf dem lokalen Markt. Das können Gegenstände für eine bessere Infrastruktur der beiden Heime sein, wie zum Beispiel neue Betten. Auch im medizinischen Bereich wird geholfen so finanziert man als nächstes eine umfassende ärztliche Untersuchung aller Heimkinder.

Wir hoffen und wünschen alle, dass André noch lange Freude und Spass an all diesen Aufgaben hat und ihn seine Frau Rita wie bis anhin dabei tatkräftig unterstützt.

Text: Hanspeter Blaschi Lerch