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SC Cham

Die Familie – eine wichtige Basis für Gesellschaft und Verein

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24. Juli 2026
Familie Ineichen

„Familie ist wie ein Baum. Die Zweige mögen in unterschiedliche Richtungen wachsen, doch die Wurzeln halten alles zusammen! “ So spielen Familien eine grosse Rolle für das Vereinsleben des SC Cham, wie das Beispiel der Familie Ineichen zeigt. 

Oft hört man aus den Reihen des SC Cham, dass die familiäre Atmosphäre ein ganz besonderes Merkmal ist, das sehr geschätzt wird und wichtig für den Verein ist. Verbindungen über Generationen und Nationalitäten hinaus, lebenslange Verbundenheit, Freundschaften und gegenseitige Wertschätzungen… werden dabei erwähnt. Das ist aber nur möglich, wenn man sich selbst aktiv darum bemüht. 

Familie, Freunde und der Herzensverein 
«Es gibt Freunde. Es gibt Familie. Und es gibt Freunde, die zur Familie werden.» 
Die Chamer Familie Ineichen lebt und beweist eindrucksvoll, was es heisst, mit Kopf, Hand und Herz engagiertes Mitglied des Vereins zu sein. Was im Club gelebt wird, hat seine Wurzeln in der Familie. 

Jessy, Corey, Kira und Joy, ein erfolgreiches und engagiertes Quartett 
Im Alter von fünf Jahren machte Corey vor 17 Jahren seine ersten fussballerischen Erfahrungen beim SC Cham. Er durchlief sämtliche Abteilungen der Nachwuchsabteilung in den jeweils stärksten Teams und wechselte bereits bei den A-Junioren in die 2. Mannschaft (2. Liga regional). Es folgte gar ein Gastspiel im Fanionteam (Promotion League). Zu seinen Höhepunkten gehörten u.a. Einsätze zusammen mit seinem Bruder Jessy, der Cupfinal gegen den FC Luzern bei den D-Junioren und natürlich die einmalige Chance mit der 1. Mannschaft aufzulaufen. Heute übernimmt der Medizinstudent Verantwortung bei der U23 und ist Assistenztrainer bei den D/a-Junioren.  
 
Jessy startete zusammen mit seinem kleinen Bruder gleichzeitig beim SC Cham bei den E/b-Junioren. Er musste dafür aber ein Jahr warten, bis sein ”Vorbild“ Corey alt genug war, dem Verein beizutreten. Auch Jessy durchlief ab dem 9. Altersjahr Jahren ebenfalls sämtliche Nachwuchsteams. Anschliessend spielte er ebenfalls in der 2. Mannschaft (2. Liga regional) und kämpft heute im Drüüü um Punkte. Wenn es die Zeit erlaubt, leitet er als Clubschiedsrichter Partien der Kinderfussballabteilung. Im Berufsleben studiert er Rechtswissenschaften. Gerne ist er bereit, sich über seine jetzige Tätigkeit hinaus weiter für den Verein zu engagieren, und zwar überall dort, wo er gebraucht wird. Auch er hat natürlich Höhepunkte erlebt; die gemeinsamen Partien mit seinem Bruder, die Einsätze bei den Reserven und die erfolgreiche Zeit bei den C-Junioren in der damaligen Coca-Cola Junior League. 
 
Kira startete als Achtjährige bei den F-Junioren. Es folgten schöne Jahre bei den E/b- und D/b-, C/a- und B/b-Junioren sowie bei, den FF19-Juniorinnen.  Nach dieser Zeit wechselte sie zum Team der Chamer Frauen I (3. Liga). Heute leitet sie neben ihrem Einsatz als Spielerin wie ihre jüngere Schwester und ihr ältester Bruder Einsätze als Clubschiedsrichterin. Zudem ist sie Assistenztrainerin bei den D9/b-Junioren. Zu ihren positivsten Erlebnissen zählen das Angebot der FC Luzern Frauen und die sehr erfolgreiche Zeit bei den C/a-Junioren unter Reto Besmer und Luciano Hediger. Obwohl als weiteres Talent in der Frauenfussballszene bekannt, war für sie und ihre Geschwister klar, dass sie nicht auf eine Profikarriere schielten, sondern mit Freude im SC Cham weiterspielen und daneben ein Studium absolvieren möchten (Medizin oder Jura). Nach bestandener Matura benützt die heute 19-Jährige aktuell die Gelegenheit zu reisen und berufliche Erfahrungen zu sammeln. 
 
Und last but not least!  
Joy, mit 15 Jahren Jüngste der Ineichen-Kinder, verbrachte, seit sie laufen konnte, viel Zeit auf dem Fussballplatz, begleitete sie doch ihre Mutter fast lückenlos beim Besuch der Spiele deren Kinder im Eizmoos. So kam auch sie, angesteckt durch die Freude und Begeisterung ihrer Geschwister, im E/g erstmals zu Spielerfahrungen. Nach der Zeit im E/b wechselte sie zuerst ins D/c und aufgrund der guten Leistungen und ihres Durchsetzungsvermögens setzt sie nun Akzente bei den D/a-Junioren. Auch sie verfügt über viele positive Eindrücke und ist stolz, mit ihrem Team dieses Jahr den IFV-Cupfinal gewonnen zu haben. Auch sie pfeift ab dieser Saison Spiele im Nachwuchs des SC Cham. Und wenn alles so weitergeht, steht der Gymnasiastin noch eine lange, glückliche und auch für den Sportclub wertvolle Zeit bevor. 

Schlüsselqualifikationen und viele Gemeinsamkeiten 
Den Geschwistern ist so vieles gemeinsam: Freude, Leidenschaft, Verantwortung, Treue, Engagement und Dankbarkeit. Sie alle engagieren sich über den Trainings- und Spielbetrieb hinaus voll und ganz für den Verein. Sie geniessen die zwischenmenschlichen Kontakte im Club und pflegen Freundschaften. Sie sind dankbar, geben dem Verein gerne etwas zurück, und sie sind auf und neben dem Platz Vorbilder. Corey sagt dazu: «Ich mag es, den Kindern meine guten Erfahrungen weitergeben und sie fördern zu können. Ich würde mich freuen, mit dem einen oder anderen Junior gar mal in einem Team zusammenspielen zu können und wäre glücklich, wenn sie später genauso wie ich vor allem von guten Erfahrungen im Verein berichten würden. Wenn sie dann noch bereit wären, auch Verantwortung zu übernehmen und das Vereinsleben mitgestalten, wäre das schon toll.»    

Allen ist gemeinsam, dass sie neben dem Sport das Gesellschaftliche und Familiäre im Verein schätzen und dass sie die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit mögen. Sie erleben Bestätigung, Erfüllung, Freude und Spass. Sie sind dankbar, was sie an Einstellung, Durchhaltewillen, Verantwortungsbewusstsein und Lebensfreude auf den Weg mitbekommen haben und nun weitergeben dürfen. Und sie haben Freunde fürs Leben gefunden, alles unschätzbare Dinge auch fürs Leben. Kein Wunder, wollen alle noch lange beim SC Cham mitgestalten und die Vereinskultur mitprägen. 

Die Familie am Ursprung - Ohne Eltern keine Kinder! 
Die vier «Kinder» schätzen sich nach wie vor sehr und verbringen Zeit miteinander.  
Sie durften früh von der Familie profitieren. Sie wurden gefördert, unterstützt und geliebt. «Es war immer jemand für uns da. “Davon haben wir in unserem Leben sowohl im Sport wie in der Ausbildung profitieren dürfen.» Unser Mami Priska teilte die Freude an Aktivitäten im Freien und unsere Fussballleidenschaft.  Aber auch Papi Roger, ein leidenschaftlicher Informatiker mit wenig Bezug zum Fussball, begleitete die Kinder ab und zu als Fahrer zu Auswärtsspielen.»! Die Vier haben bereits früh gelernt, offen, respektvoll und unterstützend miteinander umzugehen, auch wenn im Alltag nicht immer alles nur Gold ist, was glänzt. Dabei haben sie auch eine positive Streitkultur gelernt. Auch heute sind sie füreinander da, beraten und unterstützen sich und sind einander Ansporn und Vorbild. Was Vereinsarbeit betrifft, hatte die Mutter stets Vorbildcharakter. «Sie besuchte die Spiele, wusch die Sportsachen, sie machte Taxidienste, motivierte und tröstete und setze sich immer für uns ein. Gleichzeitig war sie grosszügige Sponsorin und in manchen Situationen unsere «Pusherin».  

Text und Foto: André Dommann

Fotos heute vs früher

Fotos: André Dommann

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