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FC Paradiso vs SC Cham

Samstag, 08. März 2025 15:00 Uhr | Campo Pian Scairolo, Paradiso
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Meisterschaft 24/25 150 Zuschauer | SR: Karlsson
Tore: -

Mannschaftsaufstellung

FC Paradiso: Pala; Schelotto, Sylaj, Miranda, Diniz; De Queiroz (72. Akedmir); Foglia (72. Bollati), Simo (50. Islamaj) , Centinaro (83. Tologo; Rossier (83. Simões), Djorkaeff.

SC Cham: Zajac; Tschopp, Niederhauser, Schuler, Pauli; Franek; Vögele (76. Martin), Pasquarelli (46. Loosli), Bajric (90. Flühmann), Kiendrebeogo (87. Lujic); Marleku (46. Domoraud).

Bemerkungen: 43. Tschopp gelb-rot. Cham ohne Lang (verletzt), Zimmermann, Büeler, Bühler (alle abwesend).

Solidarisch zum Punktgewinn

Cham holt in Paradiso ein 0:0. Ein Erfolg, denn die Ennetseer spielten 45 Minuten in Unterzahl.

Michael Wyss

Chams Serie der Ungeschlagenheit geht weiter. Auch das fünfte Spiel in Serie verlor das Team von Trainer Roland Schwegler nicht mehr. Ein Sieg gab es allerdings erneut nicht, denn Cham musste sich in der Südschweiz, in einem weiteren eminent wichtigen Spiel der Promotion League, mit einem Punkt begnügen.

Das Remis bei Paradiso gegen einen Mitstreiter im Kampf um die Klassenzugehörigkeit konnte aber als Achtungserfolg taxiert werden. Schwegler sagt nach der Nullnummer im Tessin: «Wir wollten den Dreier, nach vier Unentschieden in Serie wieder das volle Punktekonto einfahren. Doch wenn man während 45 Minuten in Unterzahl spielt, kann man mit dem Unentschieden zufrieden sein.» Schwegler betont weiter: «Ich bin sehr stolz auf die Teamleistung. Solidarisch kämpften meine Spieler, es war eine hervorragende Kollektivleistung.»

Wenig nennenswerte Aktionen
Bei schon fast herrlichem Sommerwetter entwickelte sich zu Beginn ein Duell, welches sich insbesondere zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Beide Mannschaften versuchten auf dem Kunstrasen einen gepflegten Fussball zu zeigen.

Das gefährliche Sturmduo Oan Djorkaeff und Evan Rossier konnte in Schach gehalten werden, Chams Defensive zeigte sich sehr kompakt. Und in offensiver Hinsicht konnten sich die Gäste nur selten in der Offensive gefährlich durchsetzen. Auch die Standards brachten nicht die gewünschte Torgefahr. Einzig bei einem Eckball verpasste Laurin Vögele am zweiten Pfosten die Führung ganz knapp, sein Abschlussversuch, als ein Tessiner in extremis auf der Linie rettete. Die Tessiner hatten ihre beste Möglichkeit kurz vor der Pause, Rossiers Schuss verfehlte das Gehäuse ebenfalls knapp.

Obwohl es ein faires Spiel war, verteilte Schiedsrichter Karlsson den Chamern in den ersten 45 Minuten vier gelbe Karten, zum Teil waren es merkwürdige Entscheidungen, Paradiso bekam während der gesamten Partie keine einzige Karte. Mit dem Platzverweis kassierte Simon Tschopp noch seine zweite gelbe Karte, was natürlich den Chamern nicht in die Karten spielte und eine grosse Hypothek war. Schwegler musste reagieren und brachte Simon Loosli und Sofian Domoraud für die Offensivkräfte Matteo Pasquarelli und Mark Marleku.

Kurz nach der Pause hatten die Chamer Glück, dass die Tessiner nicht in Führung gingen. In der Folge war es Schlussmann Patrick Zajac, der die nötige Ruhe ausstrahlte und sehr gut spielte. Offensiv konnte Cham nichts mehr bewirken, die Konzentration galt der Defensive, die um die Innenverteidiger Fabio Niederhauser und Florian Schuler einen sehr guten Job erledigte, wie auch Cedric Franek im Zentrum ein gutes Spiel zeigte. Cham konnte dem Schlussfurioso der technisch gut versierten Tessiner standhalten und den Punktgewinn nach 95 Minuten feiern. Captain Fabio Niederhauser: «Wir nehmen den Punkt, wenn wir die Umstände berücksichtigen mit dem Platzverweis.»

Der Abstiegskampf geht weiter, Cham steht mit 25 Punkten nur vier Punkte über dem Strich, es bleibt spannend. Am Samstag (16:00 Eizmoos) wartet mit Delsberg auch ein Team, welches um den Ligaerhalt spielt. Ein Sieg würde guttun, denn die Unentschieden sind nur gut für die Moral, ranglistenmässig bringen sie einen nicht weg vom Abstiegsstrudel.