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FC Paradiso vs SC Cham

Samstag, 09. Mai 2026 16:30 Uhr | Campo Pian Scairolo, Paradiso
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Meisterschaft 25/26 200 Zuschauer | SR: Rogalla
Tore: 14. Tia Chef 0:1. 72. Pasquarelli 0:2.

Mannschaftsaufstellung

FC Paradiso: Abazi; Plisko (84. Bollati), Sylai, Miranda, Benacquista; Centinaro (59. Akdemir), Ouattara (84. Morandi), Carpani (71. Tushi), De Jesus Sousa; Schelotto, D’Agostino.

SC Cham: Heller; Haag, Bühler (68. Franek), Niederhauser, Zimmermann; Hegglin; Bajric (81. Lüthi), Flühmann (81. Loosli), Vögele (65. Ris); Pasquarelli; Tia (81. Mekonen).

Bemerkungen: Cham ohne Bieri, Lang, Wiskemann, Pauli, Lujic, Wyss, Schuler (alle verletzt), Gehrig (abwesend).

Ennetseer bauen Serie der Ungeschlagenheit aus

Cham besiegt Paradiso verdient mit 2:0. Das Saisonziel ist nun greifbar.

Michael Wyss

Das Team von Cheftrainer Pascal Nussbaumer erfreut in der Meisterschaft der Promotion League weiter. Der Weg ins Tessin führte die Kicker vom Eizmoos nach Paradiso zu einem schwierigen Spiel. Die Tessiner sind stark abstiegsgefährdet und benötigen jeden Zähler im Kampf um das sportliche Überleben. Doch die Chamer wussten in der Südschweiz eine weitere gute Leistung abzuliefern und entführten drei eminent wichtige Punkte im Kampf um die direkte Cup-Qualifikation für die erste Hauptrunde. Cham besiegte Paradiso mit 2:0.

Der Start in die Partie auf dem Kunstrasen verlief sehr gut, nach einer knapp gespielten Viertelstunde lancierte Cham einen schönen Angriff über Ajdin Bajric und Sven Haag, vollendet durch Chams Offensivkraft Chef Eric Tia. Die 1:0-Führung (14.) war verdient, auch in der Folge dominierten die Gäste die Tessiner im ersten Durchgang, wie Nussbaumer nach dem siegreichen Auftritt sagte: «Wir haben den Ball laufen lassen und den Gegner kontrolliert. Es war ein gepflegter Fussball, den wir zeigten.» Die wenigen Chancen, welche die Tessiner hatten, vereitelte ein sicher agierender Diego Heller im Tor der Ennetseer.

Mit dem Glück des Tüchtigen
Die knappe Führung zur Pause hielt die Spannung für den zweiten Umgang aufrecht. Nach der Pause kamen die Tessiner besser ins Spiel, den Chamern fehlte es etwas an der Genauigkeit, die Angriffsbemühungen waren etwas überhastet. Doch der SC Cham überstand diese Druckphase der Platzherren und konnte im richtigen Moment das 2:0 (72.) erzielen. Matteo Pasquarelli profitierte von einem Zuspiel von Haag und markierte den zweiten Treffer für die Gäste. «Zum richtigen Zeitpunkt konnten wir das Spiel in die richtige Bahn lenken. Der zweite Treffer bedeutete die Entscheidung in diesem Duell», freute sich Torschütze Pasquarelli nach dem Auftritt.

Letztendlich war es eine gute Leistung der Gäste, welche die Tessiner durch Eigenfehler stark machten. «Wir mussten heute in gewissen Situationen auch ein wenig das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen. Es hat sich heute gezeigt, dass Paradiso nicht die schlechtere Mannschaft war.» Das zeigt auch, wie ausgeglichen die Liga ist und die Tabellenlage trügerisch sein kann, wenn man bedenkt, dass die Tessiner um den Verbleib in der Liga spielen. «Der Sieg ist über die neunzig Minuten betrachtet verdient. Wir sind auf einem sehr guten Weg», freute sich Nussbaumer.

Cup-Qualifikation in Sichtweite
Mit 46 Punkten stehen die Chamer auf dem achten Tabellenrang und haben drei Runden vor Schluss bereits neun Punkte Reserve auf Grand-Saconnex, welches die direkte Cup-Qualifikation noch streitig machen könnte. «Wir sind kurz vor dem Erreichen dieses Saisonziels. Nun wollen wir dies am Wochenende erfreuliche Tatsache werden lassen», so Nussbaumer. Das heisst, Cham benötigt noch einen Zähler, vorausgesetzt, die Konkurrenz landet eine Siegesserie. Am Samstag (16 Uhr, Eizmoos) kommt mit dem Nachwuchsteam der Young Boys ein Spitzenteam (5. Rang). Auch gegen das Team von Ex-Profi Joël Magnin sind weitere Punkte für das aufstrebende Cham möglich.