News SC Cham


Nachdem das Dorfturnier oder Grümpi nach der 50. Jubiläumsausgabe aus dem Chamer Hirsgarten zu verschwinden drohte, feierte es nach dem einjährigen Unterbruch vor zwei Jahren erneut einen grossen Erfolg. Organisiert wurde der tolle Event zum zweiten Mal in Folge von Alex Skocic und Jean-Luc Haas sowie ihrer Crew. Ideale Rahmenbedingungen und eine Toporganisation sorgten für eine grandiose Atmosphäre.

Der wohl schönste Turnierplatz der Welt
Ein toller Rasen, eine traumhafte Kulisse mit See und Bergen, lauschige Plätzchen, genügend Zuschauerplätze, Sonnen- und Schattenareale, der Badeplatz direkt vor dem «Stadion» und in das Gelände eingebettet, eine Musikbühne, ein Public-Viewing, die Bar für den Apéro oder den letzten Drink sowie die Festwirtschaft im Freien. Sogar der Eisstand fehlte nicht.

Für jeden etwas…
Der Vereinscup
In sechs Kategorien konnte um Punkte und den Turniersieg gekämpft werden. Den Auftakt bildeten am Freitag die 14 Teams aus traditionellen Chamer Firmen, lokalen Vereinen und Organisationen. Die Mannschaft  «H5, Haustechnik AG» konnte in diesem hochstehenden und sehr ausgeglichenen Turnier schliesslich den Sieg für sich verbuchen.

Das Hauptturnier
Der eigentliche Grümpelturniertag fand am Samstag statt. Während rund 12 Stunden massen sich die Cracks der 40 Teams in den Kategorien «Chamer Open» (Kat. A), «Nichtfussballer-Cup» (Kat. B) und «Mixed-Fun-Cup,» (Kat. C), bevor dann gegen 20.30 alle Sieger erkoren waren. Zwar schenkten sich die Spieler/-innen in vielen Partien überhaupt nichts und es ging recht oft ganz schön zur Sache. Die Begeisterung, die Freunde und der Spass kamen aber ebenso zur Geltung. Man sah dabei sehr oft äusserst schönen Fussball und viel brillante Technik.
Die einzelnen Kategoriensieger hiessen: «LOS BORRACHOS» (Kat. A), «minigölfler» (Kat. B), «De Papst het z'Spiez s'Bsteck z'spaht bstellt» (Kat. C.). Zwischendurch zeigten dann auch die Grossen an der WM, dass sie Fussballspielen können. Wer Zeit, Lust und Musse hatte, konnte die berauschenden Achtelsfinals zwischen Frankreich und Argentinien sowie Uruguai und Portugal auf Grossleinwand geniessen, wobei es diesen vier Mannschaften gelang, die gute Qualität des «Grümpis» zu bestätigen.

Junioren- und Family-Cup
Der Sonntag war dann schliesslich der Tag der Herzen. Sowohl die 8 gemischten Teams aus F- und E-Junioren zeigten am Vormittag erfrischenden und spannenden Fussball wie auch die 9 Mannschaften in der Kategorie «Family Cup». F-, E- und D-Junioren vereinten sich mit ihren Müttern, Vätern, Onkeln und Tanten oder auch mit ihren Vereinstrainern zu Teams und massen sich im Direktkampf mit anderen gemischten Teams. Auch hier gab es bewundernswerte Aktionen, schönen Fussball und die Stimmung war wiederum grossartig.

Auch neben dem Platz
Für Getränke und feine Speisen war wie immer gut gesorgt und das breite Angebot wurde rege und dankbar benützt. Am Freitag traf man sich im Anschluss ans Turnier bei DJ Marcels «Schlager-Party» am See. Den Samstag liess man mit der Zuger Cover Band «The Taperets» ausklingen, und den feinen Buure Zmorge am Sonntag umrahmten die «Ägeritaler Turboö-Örgeler». Wer am Freitag und Samstag noch Lust hatte, genoss noch einen letzten Drink in der Bar mit «DJ Rednose» am Freitag und «DJ NoSpin» am Samstag oder liess den Tag in der Turnierbeiz Revue passieren. Auch am Sonntag boten die Festbetriebe und das Rahmenprogramm nochmals Gelegenheit für gemütliches Beisammensein oder die Entspannung und Erholung zwischen den Spielen. Besondere Spannung kam dann am Schluss nochmals auf, als die Preise der Tombola ausgelost und die letzten Kategoriensieger geehrt wurden: Spanien vor Island (Junioren-Cup), Filigran Stolperer (Family-Cup).

Das Who ist who Chams
Vom Senioren über den Supporter bis hin zum Star der Ersten Mannschaft oder den hoffnungsvollen Nachwuchsspielern, alle geben sich beim Chamer Dorfturnier, dem «Grümpi» die Ehre. Darüber hinaus ist das Turnier aber auch Treffpunkt der Eltern, Verwandten und Freunde der Spieler. Es ist eine Bühne für viele Freizeitsportler/-innen. Und schliesslich geniessen immer wieder auch viele Chamerinnen und Chamer die tolle Turnierambiance am See, darunter so manche alt Eingesessene, Heimweh-Ennetseer und auch viele Prominente.

Drei Fliegen auf einen Streich
Dem 16-köpfigen OK ist es auch dieses Jahr gelungen, einen wunderbaren unvergesslichen Anlass auf die Beine zu stellen. Ganz nebenbei können damit drei Fliegen auf einen Schlag getroffen werden: Das bestens organisierte Turnier in seiner tollen Umgebung ist ein schöner Breitensportanlass mit Ausstrahlung über Cham hinaus. Er ist ein gesellschaftlich-kulturell wichtiger Anlass für den Verein, bei dem die Verankerung in der Chamer Bevölkerung über die Generationen hinweg bewusst gepflegt werden kann. Und schliesslich bilden die Einnahmen auch einer der Pfeiler für eine gesunde Vereinsfinanzierung.

Dankeschön
Der Verein weiss, welch riesiger Aufwand hinter dem dreitägigen Fest steckt. Er dankt dem OK unter Alex Skocic und Jean Luc-Haas sowie den Ressortleitungen Finanzen, Festwirtschaft, Spielbetrieb, Bar/Unterhaltung, Infrastruktur, Personal, Digitale Medien sowie Werbung/Sponsoring/Tombola für ihr Engagement, ihre Kompetenz sowie ihre Leidenschaft herzlich. Ebenfalls ein grosses Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern aus dem Verein, Junioren und Eltern und dem Samariterverein.

Und schliesslich gebührt auch den grosszügigen Sponsoren und Gönnern für ihren finanziellen Beitrag ein grosses Dankeschön, unter anderem den Hauptsponsoren «ACE2ACE», «AMAG Zug», «Paul Gisler AG» und der «Zuger Kantonalbank».

Wir alle freuen uns auf die nächste Austragung im kommenden Sommer, ganz nach dem Gedanken von Vereinspräsident Adrian Krahn, der in der Turnierbroschüre schreibt: Wer nicht dabei ist, verpasst etwas!


Und ausserdem
Sowohl auf wie neben dem Platz herrschte eine friedliche, faire Stimmung, obwohl es manchmal ganz schön zur Sache ging und für einige der Tag lang und die Nacht kurz wurde. So mussten, bis auf einzige unglückliche Ausnahme auch keine schwereren Verletzungen behandelt werden. Der jungen Mitspielerin, die wirklich Pech hatte, wünschen wir auf diesem Wege von Herzen gute Besserung. 
Besonders erwähnenswert war der beeindruckende Auftritt der legendären Truppe «Gägä Gägä». Zum 20. Mal in Folge trat der Verein um Präsident Raphael Biermayr und Vizepräsident Thomas Huber am Chamer Grümpi an. Der Chamer Kultverein mit den Zielen Sport und Geselligkeit liessen es sich auch damals nicht nehmen, im Hirsgarten anzutreten, als das Turnier für einmal nicht durchgeführt werden konnte. Das 20-Jahr-Jubiläum Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert und die ausgetauschten Wimpel dürften noch lange an diesen Festtag erinnern.


Text: André Dommann